Das Projekt

Unser Vorhaben

Wir sind eine Initiative, welche sich dem Thema Bienen und Digitalisierung annimmt. Unser Ziel ist es die Entwicklungen in der Digital- und Sensortechnik zum Wohl der Bienen, der Umwelt und der Imker*innen zu nutzen. Als ersten Schritt entwickeln wir eine simple und günstige digitale Bienenstockwaage, mit der wir als Imker*innen einen vertieften Einblick in den Zustand unserer Bienenvölker bekommen und störende präventive Inspektionen vermeiden können.
Unsere Ziele damit sind:
  • Die Imkerei zu modernisieren:
    • Einblicke in das Leben im Bienenstock zu ermöglichen, die mit bloßen Augen und Ohren nicht möglich sind
    • Junge Menschen für das Imkern zu begeistern und ihnen einen leichten Enstieg zu ermöglichen
  • Als Community systematisch Daten von Bienenstöcken aus ganz Deutschland zu sammeln, um damit zur Bienen- und Umweltforschung beizutragen
Unsere Prinzipien sind:
  • Gemeinnützigkeit: Wir sind eine gemeinnützige Initiative und arbeiten Non-Profit
  • Open Source: Wir möchten, dass möglichst viele Menschen von unseren Entwicklungen profitieren können. Deswegen veröffentlichen wir unsere technologischen Fortschritte im Internet
  • Kooperation statt Konkurrenz: Es gibt einige Initiativen und Unternehmen, die gerade an dem Thema dran sind. Wir gehen offen auf die anderen Akteure zu und versuchen uns zu vernetzen statt uns abzugrenzen

Über unsere Entwicklung möchten wir euch hier regelmäßig berichten. Unser Ziel ist es, unsere Erfahrungen im Bereich Entwicklung von Open Source Sensorsystemen, (Social) Entrepreneurship und wesensgemäßer Bienenhaltung zu teilen und dadurch mit euch in Kontakt zu kommen.

Das Team

Ron Jacob

2013 haben mich Elektronik und Bienen zeitgleich gepackt: Mein Vater entschied sich eine neue Karriere als Imker zu beginnen und ich gründete zusammen mit ein paar Freunden das FabLab Cottbus. In Barcelona konnte ich dann 2015 beides durch das Open Source Beehives Projekt zusammenbringen. Seitdem hat mich die Idee nicht mehr losgelassen, das Potential von Mikrocontrollern am Bienenstock auszuschöpfen und dem Imker bei seiner teilweise sehr harten Arbeit zu unterstützen.

Derzeit wohne ich in Jena und verbringe viel Zeit mit meiner Frau und meiner Tochter in unserem Garten in Ziegenhain, wo wir uns gemeinsam um zwei Bienenstöcke kümmern oder auch mal fremde Schwärme einschlagen.

Ich habe Technologien biogener Rohstoffe an der BTU Cottbus studiert. Danach war ich zwei Jahre beim Fraunhofer IAP – Verarbeitungstechnikum Biopolymere in Schwarzheide im Bereich 3D-Druck tätig. Nach einem halben Jahr Elternzeit geht es jetzt in die Selbstständigkeit.

Daria Meyer

Als jüngste aus dem Team bin ich auch die einzige von uns dreien, die sich noch im Studium befindet. Ab dem kommenden Semester werde ich meine Masterarbeit in Jena schreiben, nachdem ich hier schon seit 2013 Bioinformatik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena studiere.

Im Zuge meines Studiums beschäftige ich mich viel mit computer-gestützter Auswertung biologischer Daten. Da dies im Studium oft auf einer sehr theoretischen Ebene erfolgte, freue ich mich nun das im Studium gesammelte Wissen auch in der Praxis anwenden zu können. Dabei tut sich für mich mit den Bienen eine völlige neue kleine Welt auf, die ich gern genauer kennen lernen, analysieren und verstehen möchte.

Lukas Dessoy
Ich bin Vater von 2 kleinen Kindern und wohne in einer Lebensgemeinschaft in der Nähe von Kassel. In  Frankfurt(Oder) und Potsdam habe ich Innovationsmanagement und Entrepreneurship studiert.

Vor meiner Arbeit bei EasyHive habe ich einen Verein mitgegründet, der internationale Freiwilligendienste organisiert und ein umweltpädagogisches Bildungszentrum mitaufgebaut. Unternehmungen mit gesellschaftlichem Mehrwert in die Welt zu begleiten begeistert mich also schon länger. So geht es mir auch mit EasyHive.

Mich hat die Idee gepackt, in der Zusammenarbeit mit vielen Imker_innen Bienendaten zu sammeln, auszuwerten und dadurch unser Ökosystem und seine Veränderungen besser verstehen zu können.

Das Programm

Im Rahmen des Exist-Programms (www.exist.de) bekommen wir drei für 12 Monate unseren Lebensunterhalt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gestellt. Außerdem stehen uns 5000€ für gründungsbezogenes Coaching und 30000€ für Sachausgaben, z.B. Prototypenbau, Reisekosten und Beratung bei der Produktentwicklung .